buch_cover

Das Buch: We will die

Das im Oktober 2014 erschienene Buch von Michael Feike mit dem Titel „We will die“ wird von Arkana verlegt und wird sehr gut von den Lesern angenommen. Michael Feike verbindet geschickt budddhistische Lehrgrundsätze mit den oft selbst erlebten Herausforderungen in der heutigen Zeit.

Leser Meinungen:

Michaela Doepke:

Lebensklug zitiert der belesene Autor Weisheiten von großen buddhistischen Lehrern wie Dogen Zenji, Shunruy Suzuki, Gampopa oder Dilgo Khyentse. Er wendet sie kongenial auf unseren Lebensalltag an.

Kritisch überdenkt der Autor den Wertekanon der christlichen und buddhistischen Tradition und diskutiert Begriffe wie „Erbsünde“ und „Buddhanatur“, „Karma“ und Samsara“, „Bodhicitta“ und „Anfängergeist“. Damit ist der Inhalt tiefgründiger als die Verlagsankündigung mit dem Untertitel „Buddhismus für Lebenshungrige“ vermitteln will.

Barbara Landes:

Jung sein, frei sein, Spaß haben – und buddhistische Spiritualität. Geht das zusammen?
Wer daran zweifelt, sollte WE WILL DIE lesen.

Michael Feike ist hier ein Buch gelungen, das sich aus der Masse der Buddhismus-Literatur heraushebt, indem es sich auf absoluter Augenhöhe an die junge und ganz junge Generation wendet. An eine Generation, die zu Leistungs- und Konsumdenken erzogen wurde wie keine zuvor und immer deutlicher erkennt, dass es sich dabei nicht um der Weisheit letzten Schluss handeln kann. Viele suchen nach Alternativen. Und immer mehr lassen sich dabei von der Weisheit des Buddhismus inspirieren.

WE WILL DIE ist dazu eine Quelle der Inspiration und der Motivation.

Michaela Werner:

Der Autor ergeht sich nicht in abgehobenen philosophischen Spekulationen, sondern bleibt mit seinen Schilderungen im hier und jetzt. Er ergeht sich auch nicht in metaphysischen Spekulationen, sondern schildert an Hand seiner eigenen Erfahrungen, was es bedeutet den Lehren Buddhas nach zu gehen.

Mir hat dies besonders gut gefallen, denn dadurch ist mir vieles, was ich früher in anderen Büchern gelesen habe, klarer geworden bzw. habe erstmals erahnen können, was mit den Lehren über Leere gemeint sein könnte. Klar, es ist sicher sehr schwierig, etwas zu erklären, das man nur selbst erleben kann, aber natürlich können diese Beschreibungen über die Vorteile der Übungen, die im Buch kurz beschrieben werden, nur ein Vorgeschmack sein. Ich vermute mal, daß man die volle Wirkung nur selbst erfahren kann.

Bei mir hat das dazu geführt, daß ich mal wieder meine Mala raus geholt habe und mich regelmässig hin setze und meditiere.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *